Sales-Briefing HK → STELU Maschinenbau
(Stand: 01.03.2026 – alle Fakten mit Quelle, alles andere explizit als Hypothese gekennzeichnet)
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1) Unternehmensübersicht
- Name: STELU Maschinenbau (eingegliedert in STELU Metallbau – Haustechnik GmbH)
Quelle: Website „Über uns“ – Eingliederung zum 1.1.2015 http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Standorte:
- Niederlassung Berlin, Lengeder Str. 32, 13407 Berlin
- Stammsitz: STELU Metallbau – Haustechnik GmbH, Voßfelder Str. 24, 17091 Luplow
Quelle: Standort-Angaben http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Leistungsprofil: Lohnfertigung mechanischer Bauteile und Baugruppen, Vorrichtungsbau, Baugruppenmontage, Schweißkonstruktionen, Treppen- und Geländerbau, Planung und Bau von Heizungsanlagen.
Quelle: „Über uns“ / Leistungsbeschreibung http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Fertigungstechnologien: Blech-Biegearbeiten (Abkanten, Rundbiegen, Nachbearbeitung), Schweißen (MIG/MAG, WIG, Stahl/Edelstahl/Aluminium), CNC-Drehen (Weiler E35), CNC-Fräsen (3-Achs- und 5-Achs-Bearbeitungszentren, u. a. Mikron VCE-Serie, DMG DMU 50/60/5-Achs).
Quelle: Leistungsseite „Blech-Biegearbeiten / Schweißen / CNC-Drehen / CNC-Fräsen“ http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Kunden/Referenzen (Auszug): u. a. Osram, Bekum, Korsch, Gühring, Wall, Woywod.
Quelle: Referenz-Logos http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Positionierung: Hohe Qualitätsanforderungen, ständige Verbesserung von Technik und Technologie, hohe Sicherheitsanforderungen und soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern.
Quelle: Unternehmensphilosophie http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
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2) Hinweise auf Produkte/Maschinen/Devices mit HMI-Relevanz
Die Website zeigt STELU primär als Lohnfertiger und Vorrichtungsbauer, nicht als klassischen Serien-Maschinenbauer mit eigenen Standardmaschinen. HMI-Relevanz entsteht daher eher über:
- Vorrichtungsbau & Baugruppenmontage
- STELU bietet Vorrichtungsbau und Baugruppenmontage an.
Quelle: Leistungsbeschreibung „Vorrichtungsbau, Baugruppenmontage“ http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Hypothese: In diesen Baugruppen können kundenspezifische Bedienpanels, Folientastaturen oder kleine Bedienfelder integriert sein (z. B. für Sondermaschinen, Prüfstände, Montagevorrichtungen).
- Kundenbranchen mit starker HMI-Nutzung
- Referenzen wie Bekum (Blasformmaschinen), Korsch (Tablettenpressen), Osram (Lichttechnik/Elektronik), Gühring (Werkzeugtechnik) und Wall (Stadtmöblierung, ggf. mit interaktiven Elementen) sind allesamt Branchen, in denen Maschinen mit komplexen HMIs üblich sind.
Quelle: Referenz-Logos http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Hypothese: STELU fertigt für diese Kunden mechanische Komponenten und ggf. Gehäuse/Frontplatten, in die HK-HMIs integriert werden könnten (z. B. Frontplatten mit integrierten Folientastaturen, Touch-Fronten, Sensorik).
- Heizungsanlagen / Haustechnik
- STELU Metallbau – Haustechnik GmbH plant und baut Heizungsanlagen.
Quelle: Leistungsbeschreibung „Planung und Bau von Heizungsanlagen“ http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Hypothese: Für eigene oder kundenspezifische Heizungs-/Regelungsanlagen könnten einfache Bedienfelder (Tasten, Displays, Statusanzeigen) benötigt werden.
- Interne Fertigungsmaschinen
- STELU betreibt moderne CNC-Bearbeitungszentren (Mikron, DMG DMU).
Quelle: CNC-Fräsen – Maschinenliste http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Hypothese: Es besteht Erfahrung mit industriellen HMIs (Heidenhain-Steuerungen werden in Stellenanzeige gefordert), was die Gesprächsbasis für ergonomische und robuste Bedienlösungen stärkt.
- Stellenanzeige CNC-Fräser/Dreher
- Anforderungen: Heidenhain-Kenntnisse, selbstständige Arbeitsplanung und Programmierung.
Quelle: Stellenangebote http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Hypothese: Die Belegschaft ist HMI-affin und kennt die Bedeutung guter Bedienoberflächen aus dem eigenen Arbeitsalltag.
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3) HK-Fit Score (0–100) + Begründung
HK-Fit Score: 68/100 (Eignung für HK-HMI-Lösungen als strategischer Partner)
Environment
- STELU fertigt für industrielle Kunden (z. B. Werkzeug-, Maschinen- und Lichttechnik), d. h. Einsatzumgebungen: Werkhalle, Maschinenumgebung, ggf. raue Industrieumgebungen.
Quelle: Referenzen (Osram, Bekum, Gühring, Korsch, Woywod) http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- HK kann robuste, dichte, chemikalien- und schmutzresistente HMIs liefern (z. B. Folientastaturen, Glas-/Metallfronten, IP-geschützte Lösungen) → gute Passung.
Lifetime & Reliability
- STELU betont „Zuverlässigkeit“, „Präzision“ und „hohe Qualitätsanforderungen“ als Kernwerte.
Quelle: Startseite/Philosophie http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Kunden wie Bekum, Korsch, Gühring stehen für langlebige Investitionsgüter → Komponenten mit langer Lebensdauer und hoher Ausfallsicherheit sind wichtig.
Quelle: Referenz-Logos http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- HK-Stärken (Langzeitverfügbarkeit, qualifizierte Industriekleinstserien, robuste Designs) passen gut → hoher Fit.
User
- STELU-Mitarbeiter arbeiten täglich mit CNC-Steuerungen (Heidenhain), d. h. hohe Sensibilität für Bedienkomfort und Fehlervermeidung.
Quelle: Stellenanzeige CNC-Fräser/Dreher mit Heidenhain-Kenntnissen http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Endanwender der von STELU gefertigten Baugruppen sind Maschinenbediener, Instandhalter, ggf. Anlagenfahrer → typische HK-Zielnutzer.
Regulatory & Compliance
- Website zeigt Fokus auf Sicherheit und Einhaltung rechtlicher Vorgaben (u. a. Datenschutz, Arbeitssicherheit).
Quelle: Philosophie („Höchste Anforderungen an die Sicherheit“) und DSGVO-Erklärung http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Keine expliziten Hinweise auf branchenspezifische Normen (z. B. Medizintechnik, Bahn, Automotive) → Regulatorik vermutlich Standard-Industrie.
Hypothese: Normen wie EN ISO 13849 (Maschinensicherheit) und CE-Konformität sind über Kundenanforderungen relevant.
- HK kann Dokumentation, Materialnachweise und Normkonformität liefern → solide Passung.
Begründetes Fazit:
- Hohe Passung in Qualität, Industrieumgebung und Nutzerprofil.
- Unsicherheit, wie stark STELU selbst als Systemanbieter mit eigener HMI-Verantwortung auftritt (vs. reiner Lohnfertiger) → Score nicht maximal.
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4) Top 3 Use-Cases für HK (konkret, mit Nutzen)
Use-Case 1: Frontplatten & Bedienfelder für Vorrichtungen und Sonderbaugruppen
Situation (Hypothese): STELU konstruiert und baut Vorrichtungen/Prüfstände/Baugruppen für Kunden aus Maschinenbau und Automatisierung.
HK-Lösung:
- Kundenspezifische Folientastaturen, Frontfolien, kapazitive Tastenfelder oder kleine Touchpanels, integriert in von STELU gefertigte Frontplatten/Gehäuse.
Nutzen für STELU:
- Komplettlösung „Mechanik + HMI“ aus einer Hand für deren Kunden → höhere Wertschöpfung, Differenzierung gegenüber reinen Zerspanern.
- Reduzierter Koordinationsaufwand, da HK HMI-Design, Elektronik und Integration unterstützt.
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Use-Case 2: Robuste Bedienpanels für Heizungs-/Haustechnik-Sonderlösungen
Situation (Hypothese): STELU Metallbau – Haustechnik realisiert individuelle Heizungsanlagen, ggf. mit eigenen Schaltschränken/Regelungen.
HK-Lösung:
- Kompakte, robuste Bedienfelder (Tasten + Status-LEDs, optional kleines Display) für Heizungs-/Anlagensteuerungen, z. B. in IP-geschützter Ausführung.
Nutzen für STELU:
- Aufwertung der eigenen Haustechnik-Lösungen durch professionelles, langlebiges Bedienkonzept.
- Vereinheitlichte Bedienphilosophie über verschiedene Projekte hinweg → weniger Schulungsaufwand, weniger Fehlbedienungen.
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Use-Case 3: OEM-HMI-Module für Kundenprojekte (z. B. Bekum, Korsch, Woywod)
Situation (Hypothese): STELU liefert mechanische Komponenten/Gehäuse an Maschinenbauer-Kunden, die eigene HMIs einsetzen.
HK-Lösung:
- HK als Co-Engineering-Partner: Entwicklung eines HMI-Baukastens (Tastaturen, Touch-Fronten, Eingabeeinheiten), den STELU in seine Baugruppen integriert und gemeinsam mit dem Endkunden anbietet.
Nutzen für STELU:
- Positionierung als Entwicklungspartner, nicht nur als Lohnfertiger.
- Möglichkeit, bei Neukonstruktionen frühzeitig HMI-Themen mit einzubringen und zusätzliche Umsätze zu generieren.
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5) Entscheidungsträger & Kontakte
Relevante Rollen (aus Input, teils Hypothese bzgl. Zuständigkeit)
- Geschäftsführung / Managing Director
- Rolle: Strategische Entscheidungen, Erweiterung Leistungsportfolio, Partnerschaften.
- Kontakt (aus Input):
- Name: nicht explizit genannt (Geschäftsführer des Stammsitzes ist Norbert Stettin).
Quelle: Impressumsangabe „Geschäftsführer: Norbert Stettin“ http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- E-Mail: info@stelu-maschinenbau.de (Input)
- Telefon: +49 (0)30 331 60 79 (Niederlassung Berlin)
Quelle: Standort Berlin http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
- Leiter Entwicklung / Head of Engineering (Hypothese: zuständig für Vorrichtungs-/Baugruppenentwicklung)
- Kontakt (aus Input):
- Titel: Head of Engineering / Leiter Entwicklung
- E-Mail: engineering@stelu-maschinenbau.de (Input)
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/stelu-maschinenbau (Unternehmensprofil, kein individueller Kontakt) (Datum unbekannt)
- Product Owner Hardware / HMI (Hypothese: Rolle existiert intern, besonders relevant für HK)
- Kontakt (aus Input):
- Titel: Product Owner Hardware / HMI
- E-Mail: hmi@stelu-maschinenbau.de (Input)
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/stelu-maschinenbau (Unternehmensprofil) (Datum unbekannt)
Imprint / Rechtliche Angaben
- Firma: STELU Metallbau – Haustechnik GmbH
- Geschäftsführer: Norbert Stettin
- Stammsitz: Voßfelder Str. 24, 17091 Luplow
- Telefon: +49 (0) 39954 31662
- E-Mail: info@stelu-haustechnik.de; stettin@stelu-haustechnik.de
- Handelsregister: Amtsgericht Neubrandenburg HRB 6142
- USt-Id: DE253394483
Quelle: Impressums-/Datenschutzbereich http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
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6) Gesprächseinstiege (3) basierend auf Signalen
- Qualität & Präzision als Türöffner
Bezug: „Präzision in Perfektion – wenn jedes µ zählt“ und hohe Qualitätsanforderungen.
Quelle: Startseite/Philosophie http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
Einstieg:
Sie positionieren sich klar über Präzision und Zuverlässigkeit – gerade wenn jedes µ zählt. Genau diese Erwartungshaltung sehen wir auch bei HMIs in Ihren Kundenbranchen. Wie stellen Sie heute sicher, dass Bedienfelder und Frontplatten qualitativ auf dem gleichen Niveau sind wie Ihre mechanischen Komponenten?
- Referenzkunden als Brücke zu HMI-Anforderungen
Bezug: Referenzen Bekum, Korsch, Osram, Gühring, Woywod, Wall.
Quelle: Referenz-Logos http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
Einstieg:
Viele Ihrer Referenzen – etwa Bekum, Korsch oder Osram – setzen auf anspruchsvolle Bedienkonzepte an ihren Maschinen. Inwieweit sind Sie heute schon in die Gestaltung von Frontplatten oder Bedienmodulen eingebunden, wenn Sie Baugruppen für diese Kunden fertigen?
- Heidenhain-/CNC-Erfahrung als HMI-Erfahrung
Bezug: Stellenanzeige fordert Heidenhain-Kenntnisse und selbstständige Programmierung.
Quelle: Stellenangebote http://www.trebbin-berlin.de (Datum unbekannt)
Einstieg:
Ihre CNC-Fachkräfte arbeiten täglich mit Heidenhain-Steuerungen und kennen gute und schlechte Bedienoberflächen aus der Praxis. Nutzen Sie dieses Know-how bereits systematisch, wenn Sie für Kunden Vorrichtungen oder Baugruppen mit Bedienfunktionen auslegen?
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7) Erwartbare Einwände + Antworten (mind. 6)
- Einwand: „Wir sind reiner Lohnfertiger, HMI ist Sache unserer Kunden.“ (Hypothese)
Antwort:
- Genau hier liegt eine Chance: Viele Ihrer Kunden suchen Partner, die mehr als nur Zerspanung liefern. Wenn Sie Mechanik + HMI als integrierte Baugruppe anbieten, erhöhen Sie Ihre Wertschöpfung und binden Kunden enger. HK kann standardisierte HMI-Bausteine liefern, die Sie ohne großen Mehraufwand in Ihre Baugruppen integrieren.
- Einwand: „Unsere Stückzahlen sind klein, das lohnt sich für Spezial-HMIs nicht.“ (Hypothese)
Antwort:
- HK ist auf industrielle Klein- und Mittelserien spezialisiert. Wir können wirtschaftliche Lösungen schon ab kleinen Stückzahlen anbieten, z. B. über modulare Folientastaturen, Standard-Layouts mit kundenspezifischer Bedruckung oder skalierbare Touch-Fronten. So bleiben Werkzeugkosten und NRE-Aufwände überschaubar.
- Einwand: „Unsere Kunden haben bereits eigene HMI-Lieferanten.“ (Hypothese)
Antwort:
- Das ist häufig der Fall. Unser Ansatz ist nicht, bestehende Lieferanten zu verdrängen, sondern Ihnen zusätzliche Optionen zu geben: z. B. wenn ein Kunde kurzfristig eine Sondervariante braucht, wenn Lieferzeiten kritisch werden oder wenn eine robuste Speziallösung (Chemikalien, IP-Schutz, Temperatur) gefragt ist. Sie können dann mit einer Alternative punkten.
- Einwand: „Wir haben intern wenig Elektronik-/HMI-Know-how.“ (Hypothese)
Antwort:
- Genau dafür bringen wir unser Engineering ein. Sie liefern Mechanik und Anforderungen, wir übernehmen HMI-Design, Elektronik, Sensorik und Schnittstellen. Über klare Schnittstellendefinitionen (z. B. einfache I/O, CAN, Modbus) halten wir die Integration für Sie so einfach wie möglich.
- Einwand: „Unsere Projekte laufen unter hohem Termindruck, zusätzliche Partner machen es komplizierter.“ (Hypothese)
Antwort:
- Wir sind es gewohnt, in bestehende Lieferketten einzusteigen. Ein typisches Vorgehen ist ein klar abgegrenzter Pilot (z. B. eine Vorrichtung oder ein Baugruppentyp), bei dem wir ein HMI-Modul definieren, das Sie dann wiederverwenden können. Das reduziert Abstimmungsaufwand in Folgeprojekten und verkürzt Time-to-Market.
- Einwand: „Unsere Kunden fordern bestimmte Normen und Dokumentation, das könnte aufwendig werden.“ (Hypothese)
Antwort:
- HK liefert zu seinen HMI-Lösungen die erforderlichen technischen Unterlagen (Materialdaten, Prüfprotokolle, Lebensdauerabschätzungen, RoHS/REACH-Konformität etc.). Für Maschinensicherheit (z. B. EN ISO 13849) können wir Sie mit den notwendigen Daten für Ihre Risikoanalyse unterstützen. Damit bleibt der Dokumentationsaufwand für Sie beherrschbar.
- Einwand: „Wir wissen noch gar nicht, ob unsere Kunden zusätzliche HMI-Funktionen überhaupt wollen.“ (Hypothese)
Antwort:
- Ein risikoarmer Ansatz ist, mit einem Ihrer Bestandskunden gemeinsam einen Workshop oder ein kleines Konzeptprojekt zu machen. Wir bringen Beispiele und Muster mit, Sie bringen konkrete Anwendungen. So lässt sich sehr schnell testen, ob Mehrwert gesehen wird – ohne große Vorinvestitionen.
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8) 10 Discovery-Fragen (engineering- und procurement-tauglich)
- In welchen Projekten liefern Sie heute bereits komplette Baugruppen oder Vorrichtungen, bei denen der Bediener direkt mit der Baugruppe interagiert (Taster, Anzeigen, Displays)?
- Wie werden aktuell Frontplatten, Beschriftungen und einfache Bedienfelder (Taster, Leuchten) für Ihre Kundenprojekte spezifiziert und beschafft – machen Sie das selbst oder übernimmt das der Kunde?
- Welche typischen Umgebungsbedingungen herrschen an den Einsatzorten Ihrer Baugruppen (Temperatur, Feuchtigkeit, Reinigungsmittel, Staub, Vibration)?
- Gab es in der Vergangenheit Reklamationen oder Änderungswünsche Ihrer Kunden, die mit Bedienbarkeit, Beschriftung oder Robustheit von Bedienfeldern zusammenhingen?
- Welche Normen oder Kundenvorschriften müssen Ihre Baugruppen üblicherweise erfüllen (z. B. CE, UL, spezielle Werksnormen Ihrer Großkunden)?
- Wie wichtig ist es für Sie, Komponenten mit langfristiger Verfügbarkeit und stabilen Designs einzusetzen, um Ersatzteilthemen über viele Jahre abdecken zu können?
- Gibt es bei Ihnen intern definierte Standard-Gehäuse oder Frontplatten, die sich für ein einheitliches HMI-Konzept eignen würden (z. B. wiederkehrende Schaltschrank- oder Pultdesigns)?
- Wie läuft heute die Zusammenarbeit zwischen Konstruktion, Fertigung und Einkauf, wenn ein Kunde eine neue Bedienlösung oder ein neues Panel anfragt?
- Welche Lieferzeiten und Losgrößen sind für Sie bei HMI-Komponenten kritisch, damit Ihre eigenen Projekttermine sicher eingehalten werden können?
- Wäre es für Sie interessant, gemeinsam mit einem Ihrer Schlüsselkunden (z. B. aus dem Maschinenbau) ein Referenzprojekt „Mechanik + HMI aus einer Hand“ aufzusetzen, um sich als Entwicklungspartner zu positionieren?
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9) Next-Step Action Plan (Muster/PoC/Technik-Call/Workshop)
Ziel: STELU als Partner für „Mechanik + HMI-Baugruppen“ positionieren und einen ersten konkreten Pilot identifizieren.
- Initialer Technik-Call (30–45 min)
- Teilnehmer: Head of Engineering, ggf. Product Owner Hardware/HMI, HK Sales + HK Applikationsingenieur.
- Inhalte:
- Kurzvorstellung HK (Fokus: industrielle HMIs, Klein-/Mittelserien, robuste Anwendungen).
- Verständnis STELU-Portfolio (Vorrichtungen, Baugruppen, Heizungsanlagen) und typischer Kundenanforderungen.
- Identifikation von 1–2 geeigneten Pilotanwendungen.
- Anforderungs-Workshop (remote oder vor Ort, 2–3 h)
- Ziel: Gemeinsame Definition eines HMI-Baukastens für einen ausgewählten Anwendungsfall (z. B. Bedienfeld für Vorrichtung oder Heizungssteuerung).
- Ergebnisse:
- Grobe Spezifikation (Tastenanzahl, Anzeigen, Schutzart, Lebensdauer, Normen).
- Mechanische Schnittstellen (Frontplattenmaße, Einbausituation).
- Elektrische Schnittstellen (I/O, Spannungsversorgung, Kommunikationsschnittstellen).
- Muster-/PoC-Phase
- HK erstellt Designvorschlag + Muster (z. B. Folientastatur mit kundenspezifischer Bedruckung, Demo-Frontplatte, ggf. einfaches Touch-Panel).
- STELU integriert Muster in eine Testbaugruppe oder interne Vorrichtung.
- Gemeinsame Bewertung (Bedienbarkeit, Robustheit, Montageaufwand, Kosten).
- Serienkonzept & Angebot
- Auf Basis des PoC: Ausarbeitung eines Serienkonzepts (Stückzahlen, Varianten, Lieferzeiten, Rahmenvertrag).
- Definition von Logistik- und Qualitätsprozessen (z. B. Abrufaufträge, Prüfkonzepte, Dokumentation).
- Rollout auf weitere Projekte/Kunden
- Nach erfolgreichem Pilot: Übertragung des HMI-Baukastens auf weitere Vorrichtungen/Baugruppen und ggf. gemeinsame Kundenansprache (z. B. bei ausgewählten Maschinenbaukunden von STELU).
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Hinweis: Alle Annahmen zu internen Rollen (Head of Engineering, Product Owner Hardware/HMI) und zur genauen Art der Kundenprojekte sind als Hypothese zu verstehen und sollten im ersten Gespräch validiert werden.